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Das Beten der Psalmen ist eine Gebetsform, die auf die Anfänge des christlichen Glaubens und das Judentum zurückgeht. Die ersten Nachfolger Jesu beteten im Tempel mit Psalmen an, und auch Jesus pflegte historischen Quellen zufolge mit seinen Jüngern Psalmen zu beten. Die frühe Kirche nahm diese Tradition des Psalmengebets zu bestimmten Zeiten des Tages auf. Das hat sich insbesondere in Klöstern und einzelnen Kirchen bis heute gehalten. Dietrich Bonhoeffer schrieb dazu: Diese Kirchen haben sich einen unermesslichen Reichtum bewahrt, denn nur im täglichen Gebrauch wächst man in jenes göttliche Gebetbuch hinein. Bei nur gelegentlichem Lesen sind uns diese Gebete zu übermächtig in Gedanken und Kraft, als dass wir uns nicht immer wieder zu leichterer Kost wendeten. Wer aber den Psalter ernstlich und regelmäßig zu beten angefangen hat, der wird den anderen, leichten, eigenen „andächtigen Gebetlein bald Urlaub geben und sagen: ach, es ist nicht der Saft, Kraft, Brunst und Feuer, die ich im Psalter finde, es schmeckt mir zu kalt und zu hart“ (Luther) (D. Bonhoeffer, Die Psalmen. Das Gebetbuch der Bibel, S. 24-25). Die Zusammenstellung der Psalmen in der „Agpeya“ geht auf das 4. Jahrhundert zurück. Vollständig gebetet, führt sie den Beter täglich durch 75 Psalmen, verteilt auf die sieben kanonischen Stunden. Diese Stunden stehen in besonderem Bezug zu Verurteilung, Kreuzigung, Tod und Auferstehung Jesu Christi und zur Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Mit dem Gebet der „Agpeya“ greifen wir auf die besondere Gnade dieser Stundengebete aus einer Zeit, in der die Kirche noch eins war, zurück – und proklamieren damit zugleich im Geist diese Einheit. Das regelmäßige Gebet der Stunden wird dein geistliches Leben tiefgreifend verändern und stabilisieren und dich in neue Dimensionen der Tiefe des Glaubens und der Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist hineinführen. Die in dem Buch enthaltenen praktischen Hinweise werden dir helfen, dieses Gebet Schritt für Schritt zu einem Bestandteil deines geistlichen Lebens zu machen.

Das Beten der Psalmen ist eine Gebetsform, die auf die Anfänge des christlichen Glaubens und das Judentum zurückgeht. Die ersten Nachfolger Jesu beteten im Tempel mit Psalmen an, und auch Jesus pflegte historischen Quellen zufolge mit seinen Jüngern Psalmen zu beten. Die frühe Kirche nahm diese Tradition des Psalmengebets zu bestimmten Zeiten des Tages auf. Das hat sich insbesondere in Klöstern und einzelnen Kirchen bis heute gehalten. Dietrich Bonhoeffer schrieb dazu: Diese Kirchen haben sich einen unermesslichen Reichtum bewahrt, denn nur im täglichen Gebrauch wächst man in jenes göttliche Gebetbuch hinein. Bei nur gelegentlichem Lesen sind uns diese Gebete zu übermächtig in Gedanken und Kraft, als dass wir uns nicht immer wieder zu leichterer Kost wendeten. Wer aber den Psalter ernstlich und regelmäßig zu beten angefangen hat, der wird den anderen, leichten, eigenen „andächtigen Gebetlein bald Urlaub geben und sagen: ach, es ist nicht der Saft, Kraft, Brunst und Feuer, die ich im Psalter finde, es schmeckt mir zu kalt und zu hart“ (Luther) (D. Bonhoeffer, Die Psalmen. Das Gebetbuch der Bibel, S. 24-25). Die Zusammenstellung der Psalmen in der „Agpeya“ geht auf das 4. Jahrhundert zurück. Vollständig gebetet, führt sie den Beter täglich durch 75 Psalmen, verteilt auf die sieben kanonischen Stunden. Diese Stunden stehen in besonderem Bezug zu Verurteilung, Kreuzigung, Tod und Auferstehung Jesu Christi und zur Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Mit dem Gebet der „Agpeya“ greifen wir auf die besondere Gnade dieser Stundengebete aus einer Zeit, in der die Kirche noch eins war, zurück – und proklamieren damit zugleich im Geist diese Einheit. Das regelmäßige Gebet der Stunden wird dein geistliches Leben tiefgreifend verändern und stabilisieren und dich in neue Dimensionen der Tiefe des Glaubens und der Gemeinschaft mit dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist hineinführen. Die in dem Buch enthaltenen praktischen Hinweise werden dir helfen, dieses Gebet Schritt für Schritt zu einem Bestandteil deines geistlichen Lebens zu machen.

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