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Das Beten der Psalmen Der Weg zu einem geistlich tiefen Leben

Das Beten der Psalmen öffnet einen mystischen Kanal zwischen dir und Gott, durch den Gott sich dir offenbart und deinem Leben als Christ Tiefe und tiefgreifende Veränderungen bringt. 

Wie und warum?  

  • Das Beten der Psalmen ist das Manna für den Geist. 
  • Das Beten der Psalmen öffnet den Zugang zum Beten mit ‘unverhülltem Angesicht‘.  
  • Das tägliche Beten der Psalmen hilft dir, in ein diszipliniertes geistliches Leben hineinzukommen. 
  • Das Beten der Psalmen wirkt wie eine geistliche Dusche.  
  • Das Beten der Psalmen stabilisiert unsere schwankende Seele. 
  • Das Beten der Psalmen zerreißt den Schleier. 

Seit den Anfängen des Christentums haben es die Gläubigen aller Zeiten und aller Kirchen geliebt und großen Nutzen daraus gezogen, die biblischen Psalmen zu beten, zu rezitieren oder zu singen. Jesus selbst hat sie gebetet. Psalmen zu beten ist ein Beten mit und in Jesus. 

Agpia Mockup German

Die Apostel und die erste Kirche beteten die Psalmen

Das Beten der Psalmen als Form der Anbetung und des Gottesdienstes geht auf die Anfänge des christlichen Glaubens zurück und war die Fortführung und Weiterentwicklung des jüdischen Gottesdienstes. Die ersten christlichen Gruppen beteten im Tempel zu bestimmten Zeiten an, wie es Juden taten. Historikern zufolge, wie etwa Philo dem Juden, betete auch Jesus während Seines Lebens auf der Erde mit seinen Jüngern die Psalmen. In der Apostelgeschichte lesen wir: Petrus aber und Johannes gingen um die Stunde des Gebets, die neunte, zusammen hinauf in den Tempel” (Apg 3,1 ELB). Wir lesen auch: Am folgenden Tag, als jene unterwegs waren und sich der Stadt näherten, stieg Petrus um die sechste Stunde auf das Dach des Hauses, um zu beten” (Apg 10,9 ZB). 

Das Beten mit den Psalmen zu bestimmten Stunden (Stundengebet) wurde in der frühen Kirche weitergeführt und ausgebaut. Die frühen Väter der Kirche hatten eine sehr enge Beziehung zur Heiligen Schrift. Sie betrachteten das Buch der Psalmen als ein einzigartiges Geschenk Gottes an Sein Volk, als vom Heiligen Geist inspiriertes Gebetsbuch. Sie glaubten, dass das Beten der Psalmen die Person mit einer besonderen Salbung für die Anbetung erfüllt und beteten sie deshalb jeden Tag. 

Ein Schlüssel, um in Geist und Wahrheit anzubeten

Die frühen Väter der Kirche betrachteten die Psalmen als Grundlage der Anbetung. Unsere persönliche Anbetung und unser Gebet sollten nach ihrer Überzeugung mit den Psalmen beginnen – aus verschiedenen Gründen: 

  • Das Beten der Psalmen ist wie eine geistliche Dusche für unsere Seele, unser Denken und unseren Geist, die uns von Staub und Schmutz, die durch den Geist der Welt an uns haften, reinigt, unser Denken von seiner Geschäftigkeit und seinen ablenkenden Gedanken befreit und gleichzeitig unseren Geist erfrischt. 
  • Den Vätern der Kirche zufolge sind die Psalmen das himmlische Manna, die echte und wahre Nahrung für unseren Geist. Das Beten der Psalmen nährt und stärkt unseren Geist, indem es ihn mit dem Wort Gottes füllt. 
  • Zugleich ist das Beten der Psalmen wie ein Zaumzeug für unsere Seele. Es bewahrt unsere Seele vor ziellosem und subjektivem Umherschweifen und richtet sie auf den klaren Weg des Geistes. Durch den Sündenfall hat unsere Seele ihre Stabilität verloren. Sie ist wabbelig und schwankend. In dem einem Moment kann ich glücklich und zuversichtlich sein, nur um im nächsten, wenige Sekunden später, in Melancholie und Frustration zu verfallen, oft wegen Kleinigkeiten. Diese Instabilität und Launenhaftigkeit der Seele behindern nicht nur das wahre und fruchtbare Gebet, sondern unser geistliches Leben insgesamt. Man kann darum auch sagen, dass das Beten der Psalmen wie ein Spalier ist, an dem entlang sich die Seele emporranken und Beständigkeit gewinnen kann. 

Darum ist es, wenn wir unsere Gebetszeiten mit den Psalmen beginnen, so, als würden wir nach einem harten Arbeitstag nach Hause kommen und erst einmal duschen, um den Schmutz und Schweiß des Tages loszuwerden. Zugleich ist das Beten der Psalmen eine Vorbereitung unserer persönlichen Gebete und Anbetung – sei es, dass wir unser Herz ausschütten, oder dass wir danken, loben, flehen oder Fürbitte tun –, damit wir in Geist und Wahrheit anbeten können. So folgen wir dem biblischen Gebot, das besagt: Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen in Geist und Wahrheit anbeten” (Johannes 4,24 ELB). Mit anderen Worten: Das Beten der biblischen Psalmen bringt uns dazu, unsere eigenen “Psalmen” zu beten. 

… und in sein Bild verwandelt zu werden

Das Psalmengebet hilft bei unserer Umgestaltung, damit wir Christus ähnlich werden. In 2. Korinther 3,18 sagt uns der Apostel Paulus, dass wir durch den Heiligen Geist in das Bild Christi verwandelt werden, wenn wir Seine Herrlichkeit mit unverhülltem Antlitz wie in einem Spiegel anschauen. Das Beten der Psalmen zerreißt den Schleier, der sich aufgrund der Verunreinigung durch den Geist der Welt immer wieder vor unseren inneren Augen bildet. Dieser Schleier hindert unsere inneren Augen daran, Seine Herrlichkeit zu sehen und dadurch in Sein Ebenbild verwandelt zu werden. Wenn wir also durch das Beten der Psalmen diesen Schleier zerreißen, können wir in ein wirklich verwandelndes Gebet hineinkommen – das Gebet mit unverhülltem Angesicht, wie die Kirchenväter es nannten. 

… und zu tiefer Einheit mit Gott 

Vor allem aber verbindet uns das Beten der Psalmen auf geheimnisvolle Weise mit Gott, dem Himmel und den himmlischen Heerscharen. Es ist eine himmlische Art der Anbetung. Die Anbetung im Himmel ist liturgisch. 

“Liturgie” kommt vom griechischen Wort leitourgia und bedeutet „Dienst an Gott“. Im Buch der Offenbarung sehen wir, dass die Anbetung der Engel liturgisch ist. Sie besteht darin, Gott wieder und wieder mit denselben Worten und Aussagen zu preisen und zu verherrlichen – und dann vor Ihm niederzufallen (Offenbarung 4,8-11; 5,13-14). 

So ist es auch beim Psalmengebet, bei dem wir immer wieder dieselben Worte verwenden. Das ist wahrer Dienst vor Gott und macht uns eins mit der Anbetung im Himmel. Wenn wir die Psalmen beten, dienen wir Gott und werden auf verborgene Weise in die himmlischen Sphären emporgehoben!

Das Beten zu bestimmten Zeiten und Stunden 

Einen zusätzlichen Wert hat das liturgische Beten und Anbeten mit Psalmen zu festen Zeiten. Wie bereits erwähnt, kannten schon die Juden diese Praxis. Über Daniel lesen wir, dass er dreimal am Tag betete (Daniel 6,11). Regelmäßig zu bestimmten Zeiten zu beten, ist reich und voll tiefer Geheimnisse. 

ist die Basis der Anbetungsaltäre in unseren Tempeln 

So wie der Tempel im Alten Testament einen Altar der Anbetung hatte, sollten auch unsere inneren Tempel (1. Korinther 3,16) Altäre der Anbetung haben. Wenn wir bestimmte Zeiten des Tages regelmäßig für das Gebet reservieren, legen wir die Grundlage für diese unsichtbaren Altäre. Gleiches geschieht, wenn sich eine Familie regelmäßig zu bestimmten Zeiten zum Gebet versammelt. Das kann zu einem Familienaltar oder einen Hausaltar für die Anbetung werden. Eigentlich sollte jedes christliche Haus solche Altäre der Anbetung haben. Die frühe Kirche erkannte, dass solche Altäre von Engeln umgeben werden. 

… und bringt uns die Fülle der Erlösung durch Christus 

Aber es steckt noch mehr dahinter. Seit ihrer Frühzeit hat die Kirche die Gebetszeiten in bestimmter Weise über den Tag verteilt, um die Betenden mit den einzelnen Akten des Erlösungswerks Christi zu verbinden, zum Beispiel am frühen Morgen mit der Auferstehung, am Mittag mit der Kreuzigung oder um 3 Uhr nachmittags mit dem Tod Christ. Auch heute noch finden wir das in den Klöstern. Wenn wir zu diesen Stunden die Psalmen mit diesem Bewusstsein beten, durchlaufen wir täglich alle zentralen Geschehnisse unserer Erlösung. Das hilft uns dabei, unser Heil auszuarbeiten (Philipper 2,12) und die Fülle dieses Heils in unserem Leben zu empfangen. 

Die einzelnen Stunden

1. Stunde (6 Uhr morgensSeine Auferstehung)

Wir erwachen mit der Hoffnung und der Kraft des auferstandenen Christus, so wie Er aus Seinem Schlaf (Tod) erwacht ist. Das ist von großer Bedeutung. Schon die frühe Kirche lehrt uns, dass zu Beginn eines jeden Tages ein Kampf zwischen dem Reich des Lichts und dem Reich der Finsternis um die Herrschaft über diesen Tag stattfindet. Wem wird dieser Tag gehören? In der Kraft Seiner Auferstehung sind wir frei, unsere Tage dem Licht zu übergeben und all die ewigen Belohnungen zu erlangen, die damit verbunden sind.

3. Stunde (9 Uhr – Pfingsten, die Ausgießung des Heiligen Geistes auf die Gläubigen)

Jetzt, in der Sicherheit des Lichts, ist es wichtig, dass wir uns unseres Auftrags als Kinder des Lichts bewusst werden. Unsere Tage sind nicht zufällig, sondern haben einen Wert und sind von Bedeutung im Königreich Gottes. Das gilt sowohl für unsere persönliche Gemeinschaft mit dem Herrn und unsere Verwandlung in das Ebenbild Christi, als auch für unseren Dienst und unsere Arbeit in Seinem Königreich. Es ist allein der Geist Gottes, der dies in uns und durch uns vollbringen kann. Deshalb müssen wir immer wieder neu mit dem Heiligen Geist erfüllt werden.

6. Stunde (12 Uhr mittags – Seine Kreuzigung)

Diese Stunde ist bekannt als die mit den härtesten geistlichen Kämpfen, vor allem denen gegen das Fleisch und seine Bedürfnisse. Die Leidenschaften und Begierden versuchen uns daran zu hindern, unser Tagewerk zu vollbringen. „Mit seinem Rücken wird er dir Schatten spenden, und unter seinen Flügeln wirst du Hoffnung finden. Mit einer Waffe wird dich seine Wahrheit umgeben. Du wirst dich nicht fürchten vor nächtlichem Schrecken, vor einem Pfeil, der am Tag fliegt, vor einer Tat, die in Finsternis einhergeht, vor einem Unglück und einem Mittagsdämon“ (Psalm 91,4-6, Septuaginta Deutsch). Der Kreuzigung Christi verdanken wir den Sieg, um das zu überwinden, was uns in die Welt hinabzieht.

9. Stunde (15 Uhr – Sein Tod)

Die Stunde des Sieges hat sich erfüllt: “Es ist vollbracht!” Wir wissen, dass der Zeitpunkt des Todes Christi auch der Moment ist, in dem er in den Hades hinabstieg (Epheser 4,9), um die gefangenen Seelen zu befreien (1. Petrus 3,19), die dort seit dem Sündenfall Adams auf ihn geharrt und ihn durch ihre lebendige Hoffnung und Geduld über die Jahrhunderte hinweg gedrängt haben, sie zu retten. An diesem Punkt empfangen wir die Ermutigung, dass die Erlösung durch Christus in unseren Tagen und in unserem Leben ihre ganze Wirkung entfalten wird.

11. Stunde (18 Uhr – Seine Abnahme vom Kreuz)

Den frühen Vätern galt diese Zeit immer als eine Zeit der Erholung. Nicht der körperlichen Erholung, sondern die Erholung durch den göttlichen Trost nach dem langen Tagwerk.

12. Stunde (21 Uhr – Sein Begräbnis)

Wir nutzen diese Stunde, um Schutz vor dem Reich der Finsternis und all seinen Mächten während der Nacht und der Dunkelheit zu erbitten. 

Mitternachtsgebet 

Danach gibt es drei Wachen in der Nacht, die uns die Gnade schenken sollen, für das Ewige zu leben, und uns daran erinnern sollen, dass Christus wiederkommen wird. Das bedeutet, dass wir wachsam bleiben müssen: „Und wenn er in der zweiten Nachtwache kommt oder in der dritten Nachtwache kommt und sie so findet, glückselig sind jene Knechte!“  (Lukas 12,38 SLT) 

Natürlich müssen all diese Stunden nicht genau zu den angegebenen Zeiten gebetet werden, um wirksam zu sein. Es ist zum Beispiel eine weit verbreitete Praxis, frühmorgens die Stundengebete für den ganzen kommenden Tag zu beten und dann zu den bestimmten Zeiten des Tages eine kurze Gebetspause einzulegen, um das Herz zu Gott zu erheben. Das hilft uns dabei, mit Gott zu leben und Ihn bei allem, was wir tun, immer im Sinn zu haben. „Ob ihr also esst oder trinkt oder etwas anderes tut: Tut alles zur Verherrlichung Gottes!“ (1. Korinther 10,31 ) 

Entdecke die Kraft des Psalmengebets 

Wenn du die Kraft und Schönheit des Betens der Psalmen in deinem eigenen Leben entdecken möchtest, schlagen wir vor, dass du damit beginnst, ein oder zwei Wochen lang jeden Tag einige Psalmen (siehe die Auswahl unten) zu beten. Du kannst zum Beispiel deine tägliche stille Zeit mit Gott mit den Psalmen beginnen. 

Beständigkeit ist der Schlüssel 

Bitte bedenke, dass Beständigkeit hier äußerst wichtig und bedeutsam ist. Wie bei jeder geistlichen Praxis hindert ein Mangel an Konsequenz den geistlichen Fortschritt und führt dazu, dass die Ergebnisse begrenzt und gering bleiben. Denn, erstens, ist Gottes Wirken immer vorwärtsgerichtet. Es stagniert nicht und hört nicht immer wieder auf. Es ist ein kontinuierlicher Aufbau. Wenn wir dieses Wirken unterbrechen, behindert das unser Wachstum. Zweitens, die eigene Seele einer Ordnung und Regel zu unterwerfen, anstatt den Schwankungen ihrer Stimmungen zu folgen, ist ein äußerst wirkungsvolles Mittel, um das Fleisch des alten Menschen zu kreuzigen und die Auferstehungskraft Christi für das Wachstum unseres neuen Menschen freizusetzen. Drittens, wir beten nicht allein um unseretwillen an. Anbetung ist ein wesentlicher Teil unserer Arbeit in Gottes Königreich. Diese Arbeit wirkt sich auf alle und jeden in Seinem Königreich aus. 

Jenseits von Verstehen und Gefühl – vertraue dem Geheimnis 

Das ist der geheimnisvolle, mystische Aspekt des Psalmengebets als liturgischer Form des Gebets. Das eigentliche Werk, das während eines solchen Gebets geschieht, ist verborgen und vollzieht sich im Geist, und zwar so, dass es in uns wirkt, auch wenn wir davon nichts bemerken oder spüren. Doch nach einer gewissen Zeit werden wir zurückblicken und sehen, dass eine echte innere Veränderung stattgefunden hat und unser Gebetsleben reicher, stabiler und gesünder geworden ist. Der springende Punkt ist, dass die Psalmen, die du betest, nicht dem folgen müssen und davon abhängig sind, was du gerade fühlst oder was dir gerade durch den Kopf geht. Sondern du betest Gott mit den Gebeten an, die uns von Ihm selbst gegeben wurden, und sprichst mit Ihm in Seiner Sprache. Wie bereits erwähnt, gleicht dies der Anbetung, wie sie im Himmel vor Gottes Thron stattfindet (Offenbarung 4,8; 7,11-12; 11,16-17). 

Beten im Stehen und Niederfallen 

In der frühen Kirche wurden die Psalmen laut im Stehen und in normaler Lesegeschwindigkeit gelesen. 

Am Ende eines jeden Psalms warfen sie sich mit Vorliebe auf die Knie und berührten mit der Stirn den Boden, um so ihrer Anbetung Gottes Ausdruck zu verleihen. Dieses Niederfallen ist eine leibliche Proklamation der Herrschaft Gottes über unseren Körper, unsere Seele und unseren Geist. Vielleicht probierst du es einmal aus und schaust, wie es sich auf dein Leben auswirkt, wenn du deinen König auch mit deinem Körper anbetest: Kommt, lasst uns anbeten und uns beugen, lasst uns niederfallen vor dem HERRN, unserem Schöpfer!” (Psalm 95,6 SLT) 

Bete weiter mit unverhülltem Angesicht 

Nach dem Gebet der Psalmen ist es gut, sich Zeit für persönliche Dank-, Lob- oder Fürbittgebete zu nehmen, um das zum Ausdruck zu bringen, was vielleicht beim Beten der Psalmen in deinem Herzen angerührt worden ist. Denke daran, dass das Psalmengebet eine Vorbereitung für das “freie Gebet” ist, für das ungehinderte Gespräch zwischen dir und Gott. Die frühen Väter nannten es das “Gebet mit unverhülltem Angesicht” (2. Korinther 3,18). Es ist, wie gesagt, das Gebet, dass uns innerlich verwandelt. 

Beten nach der Agpeya – eins werden mit der einen Kirche vor der Spaltung  

Um anzufangen, schlagen wir dir die nachfolgende Psalmenauswahl zusammen mit einem kurzen Abschnitt aus dem Johannesevangelium vor. Diese Auswahl stammt aus dem Gebet der dritten Stunde eines alten Gebetbuchs namens “Agpeya” (das bedeutet “Stunden”). 

Die Agpeya wurde in den ersten Jahrhunderten des Christentums unter der Führung des Heiligen Geistes in Alexandria und den ägyptischen Wüsten, den damaligen geistlichen Kraftzentren der Kirche, zusammengestellt. Bis heute ist sie in einer der ältesten Kirchen, der koptischen Kirche, fester Bestandteil der täglichen Anbetung. 

Natürlich kann man sich auch seine eigene Auswahl an Psalmen zusammenstellen. Es liegt jedoch ein besonderer Segen darauf, die Psalmen nach der Agpeya zu beten. Ihre Stundengebete verbinden uns mit der frühen Kirche, als sie noch eins und ungeteilt war. Beim Beten nach der Agpeya vereinst Du dich im Geist mit den Wüstenvätern und -müttern und unzähligen anderen Gläubigen, die diese Gebete vor dir gebetet haben. So ist dein Gebet auch eine Proklamation der Einheit des Leibes Christi. Auch aus diesem Grund lieben wir es, die Psalmen nach der Agpeya zu beten. 

Fang an!

Für den Anfang empfehlen wir die folgende Auswahl aus dem Gebet der dritten Stunde der Agpeya. Du kannst die Texte entweder herunterladen oder deine eigene Bibel bzw. deine bevorzugte Übersetzung nehmen und daraus die Psalmen 20, 23, 24, 34 und 46 beten und anschließend den Abschnitt Johannes 14,26 15,1-4. 

Kontakt aufnehmen

Wenn du gute Erfahrungen mit diesem Anfang gemacht hast und mehr über das Beten der Psalmen erfahren und an unseren Erfahrungen teilhaben möchtest, melde dich gerne bei uns. 

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