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Lehre

Hier findest du eine Sammlung zahlreicher Lehren und Vorträge zur Theologie, Sichtweise und zu praktischen Empfehlungen der frühen Kirche zu unterschiedlichsten Themen. Falls du Inhalte zu bestimmten Themen suchst, kannst du die Trefferliste weiter verfeinern, indem du eine der Unterkategorien von „Lehren“ auswählst. Viel Segen und Freude beim Stöbern!

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Verschiedene Stufen der Anbetung

Gott ruft Mose, heraufzukommen. Auf der vorherigen Stufe waren es 74 Personen, aber nur eine war für den weiteren Aufstieg vorbereitet! Gibt uns das nicht zu denken? Veranlasst es uns nicht auch, uns nach den weiteren Stufen des Berges der Anbetung zu sehnen? Gott bevorzugt niemanden. Doch ist es wichtig, auf diesen Aufstieg ausreichend vorbereitet zu sein. Wer hinaufsteigt, den erwarten Gefahren! Es sind nicht allein die Mühen des Aufstiegs, die die Seele natürlicherweise scheut und die sie sich gerne ersparen möchte. Da sind noch mehr Gefahren als nur diese. Der Feind steht da, um die Zugänge zum Berg, die nach oben führen, zu bewachen. Er weiß, dass diejenigen, die aufsteigen, eine große Gefahr für sein Königreich, das Reich der Finsternis, darstellen. 

Die Person des Heiligen Geistes

Häufig reduzieren und beschränken wir die Erfahrung der Füllung mit dem Heiligen Geist auf ein wahrnehmbares Phänomen, das wir fühlen und spüren können, wie z.B. ein überwältigendes Gefühl von Frieden und Freude. Oft verbinden wir diese Erfahrung auch mit bestimmten Gaben. Doch die Füllung mit dem Heiligen Geist ist viel reicher und vielfältiger. Ihr Werk vollzieht sich häufig nicht auf der wahrnehmbaren Ebene, sondern in der inneren Dimension des Glaubens und der Heiligung. Ihr Wirken kann uns zum Beispiel den Blick für verborgene und tiefe Dinge öffnen, die uns bis dahin nicht bewusst waren, und zu einem inneren Überführt-Sein und zur Umkehr führen. Das ist eine Form der Füllung, die auf der Ebene der inneren Heiligung wirkt.

Glaube

Das ist es, was die Kinder Gottes erkennen und verstehen sollten, nachdem sie in das Geheimnis der Errettung durch Christus eingetreten sind. Sie müssen erfassen, wie man Tag für Tag im Glauben lebt, um den Glaubensgehorsam zu üben und zu vollenden, so wie Abraham, der Mann Gottes, und wie alle Patriarchen, Propheten und heiligen Menschen. Dies ist der Glaube, durch den Gottes Ziele und Absichten verwirklicht werden. Gott offenbart diese Absichten – wenn Er Männer oder Frauen Gottes findet, die gelernt haben, im Glauben zu gehen und sich auf Sein Wort und Seine Verheißungen zu stützen –, während sie diesen Verheißungen vertrauen und sie ausleben. Denn auch wenn wir untreu sind, bleibt Er treu. Er kann Sich selbst nicht verleugnen. Mit anderen Worten: Er bleibt bei Seinem Wort und Seinen Verheißungen.

Heiligung der Seele

Die Heiligung wird nicht dadurch gehindert, dass wir Böses tun und Sünden begehen, sondern vielmehr dadurch, dass die Seele uns betrügt, indem sie ihren Leidenschaften und Begierden folgt, sei es auf direkte oder indirekte Weise. Dadurch werden der Prozess der Heiligung und das Nahen von Gottes Hand und Segen gehindert. Die Folge ist, dass unser Dienst unfruchtbar wird und viel Energie verbraucht, aber nur wenige oder keine Früchte bringt. 

Umkehr

Es geht nicht nur darum, für äußerliche Dinge oder falsches Verhalten um Vergebung zu bitten und zu sagen: "Vergib mir, Herr, weil ich diese oder jene Person betrübt habe, weil ich mich falsch verhalten habe, weil ich das Gebet vernachlässigt habe.“ Wahre Umkehr bedeutet, die verborgenen Motive in sich selbst zu erkennen und die innere Antwort auf diese falschen Dinge – eine Antwort, die man vielleicht nicht sieht, die der Heilige Geist aber sieht und reinigen möchte. Es mag uns gelingen, unser äußeres Verhalten zu kontrollieren und uns äußerlich betrachtet richtig zu verhalten. Doch Gott kennt unsere inneren Motive und nur durch Sein Licht können wir diese Motive sehen und unterscheiden. Dadurch können wir von ihnen gereinigt werden, wenn wir es wollen und uns dem Heiligen Geist ausliefern und Ihm erlauben, diese innere Reinigung zu vollziehen. Diese Reinigung umfasst das ganze Leben eines Menschen.

Hohelied der Liebe

Wenn die Seele beginnt, ihren Geliebten zu entdecken, sieht sie sich selbst – durch den mystischen Lichtglanz Seines Antlitzes – als "schwarz …, aber anmutig". Sie kommt aus der Welt der Finsternis und der Sünde, wo niemand das Gute in ihr finden konnte. Sogar "die Söhne meiner Mutter zürnten mir“. Keiner konnte sie verstehen – wegen des Geheimnisses ihres Lebens, das wir gleich klären werden. Einzigartig ist sie in allem: „meine Taube, meine Vollkommene. Sie ist die Einzige.“ Für so einzigartige Seelen ist der Weg meist schwierig! Obwohl sie zu Beginn oftmals strauchelt, ermutigt der Bräutigam sie. Er offenbart ihr, dass Er sie anders sieht als sie sich selbst. So sagt er: „Einer Stute ... vergleiche ich dich, meine Freundin“, ein Hinweis darauf, dass sie schnell ist

Geistlichen Hunger schaffen

Gefühle können den Verstand und die Gedanken belagern und einen ablenken. Sie bringen Schuldgefühle mit sich und womöglich auch das Gefühl, von Gott getrennt zu sein. Von ihnen geht eine Anziehungskraft aus und man will sie nicht loslassen. Soweit möglich, sollten wir unsere Gefühle und Stimmungen prüfen und herausfinden, was hinter ihnen steckt und woher sie kommen. Dann müssen wir sie kreuzigen und ans Kreuz nageln oder sie einfach komplett ignorieren und übergehen. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass die Gefühle in der Regel nachlaufen. Deshalb sollte man an seinem Willen arbeiten und die richtigen Entscheidungen treffen und sich dabei darauf verlassen, dass Gottes Gnade genügt (siehe die Bibelstellen oben). Man muss lernen, immer "vorwärts zu drängen" und seine Aufgaben und Pflichten zu erfüllen, ohne auf das Geschrei der Gefühle oder den Druck der Stimmungen zu achten, denn diese können uns lähmen und unsere Zeit und Tage auffressen.  

Das Geheimnis des Kreuzes

Wir merken gar nicht, dass unsere Augen sich nach unten gesenkt haben. Doch plötzlich spüren wir einige Symptome: Erbrechen, Kopfschmerzen, Koma – im geistlichen Sinne, wohlgemerkt. „Was ist das? Was passiert gerade?“ Es sind die Symptome geistlicher Vergiftung, des Giftes, das in uns eingedrungen ist. Ich wurde wieder gebissen. Warum? Was ist passiert? Meine Augen haben nach unten geblickt, und als mein Blick sich senkte, sanken auch meine Füße herab und berührten wieder die Erde. So konnten mich die Schlangen erreichen, und ich kehrte zu meinem Erbrochenen zurück: „Doch es ist ihnen ergangen nach dem wahren Sprichwort: „Der Hund kehrt wieder um zu dem, was er erbrochen hat, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Schlamm.“ (2. Petrus 2,22 SLT).

Der Zustand des Herzens

Was heißt es, “Christus nachzufolgen”? Es heißt nicht, dass ich bete, die Bibel lese und in die Kirche gehe und es dabei belasse. Viele Leute tun all das seit vielen Jahren, ohne geistlich zu wachsen oder voranzukommen, weil sie die wahre Nachfolge Christi nicht verstehen. Die wahre Nachfolge Christi bedeutet, dass ich jedes Mal, wenn ich bete oder Gemeinschaft mit Gott habe, eine Gnade empfange. Diese Gnade kann mir zuteilwerden, wenn ich bete, die Bibel lese oder die göttlichen Geheimnisse empfange oder auch in meinem Dienst, wenn ich das Wort Gottes mit anderen teile. Ich merke, dass mein Herz geöffnet wird und eine Gnade empfängt. Nach einiger Zeit, in der ich so Gnade um Gnade empfange, stelle ich fest, dass ich verwandelt bin. Ich werde erleben, dass einige Sünden und einige Eigenschaften des alten Menschen vollständig aus meinem Leben verschwinden, während neue Eigenschaften Christi, des neuen Menschen, in mein Leben hineinkommen, wachsen und sich festigen.

Biblische Grundlagen des Niederfallens

Niederzufallen ist ein Akt der Demut. Wir sollten nicht vergessen, dass wir nur Staub sind (vom Staub genommen), wissend, dass die Ursünde durch Stolz in uns eingedrungen ist. Stolz ist das Gift der Schlange, das in unsere Natur injiziert wurde, und wir müssen demütig bleiben, um dieses Gift loszuwerden.

In Christus Wohnen

Was mein Herz wirklich bewegt und ich mit euch teilen möchte, ist, wie Jesus an jedem einzelnen Tag zum Fokus und Mittelpunkt unseres Lebens wird. Wie kann ich Jesus zum Mittelpunkt machen, wenn ich bete und wenn ich nicht bete, wenn ich dem Herrn diene und wenn ich Ihm nicht diene? Wir müssen lernen, wie wir Jesus allezeit für uns gegenwärtig machen, so dass Er niemals abwesend ist, nicht einmal für einen kleinen Moment. Er ist alles in Allem. Wenn wir die Worte des Apostels Johannes, „in Christus sein“ und „Christus in uns“ richtig verstehen, bedeutet das ganz einfach, dass wir auf unserer Lebensreise die Bedeutung dieser beiden Begriffe entdecken werden. Ich möchte eure Aufmerksamkeit auf etwas lenken. Die heutige Lehre hat etwas verloren, was in den Lehren der frühen Kirche ganz offensichtlich war. Heute speichern wir bestimmte theologische Sätze in unserem Gedächtnis. Wir sprechen sie aus, wir wiederholen sie, wir reden über sie, aber uns geht das Wesentliche, ihr Herz, verloren. In der frühen Kirche hingegen lernte man, wie man im eigenen Leben die Bedeutung und die Substanz dieser beiden Bibelworte entdecken kann: „Ich bin in Christus“ und „Christus ist in mir“.

Die Kosten tragen

Vielleicht fragt sich mancher: Warum soll es etwas kosten, wo Gott doch für uns alles bereitgestellt und gesagt hat: „Es ist vollbracht“? Ist die Gnade nicht umsonst? In der Tat, es ist wahr: Gnade ist umsonst. Warum kostet es dann etwas, wenn die Gnade umsonst ist und uns von Gott geschenkt wird? An dieser Stelle ist der Hinweis wichtig, dass diese Kosten in keiner Weise eine Gegenleistung für die Gnade sind. Denn die Gnade ist ein kostenloses Geschenk. Es ist ganz unmöglich, für die Gnade einen Preis als Gegenleistung zu zahlen. Denn Gnade ist nicht billig. Sie ist unbezahlbar.

Wie Christus in uns Gestalt gewinnt

Hast du schon mal eins dieser bunten Armbänder mit der kurzen Aufschrift "W.W.J.D." gesehen? Sie steht für: "Was würde Jesus tun?" Das erinnert den Träger des Armbands daran, sich laufend am Vorbild Jesu zu messen – und so daran zu arbeiten, immer mehr wie Er zu denken, zu sprechen und sich zu verhalten. Diese Vorgehensweise, Jesus ähnlicher zu werden, ist zwar vielen Christen unserer Zeit vertraut und passt zu unserem heutigen Denken, doch die Christen der ersten Jahrhunderte hatten ein anderes Verständnis: Sie verstanden, dass wir Jesus nicht einfach dadurch ähnlicher werden, dass wir uns darin üben, Ihn nachzuahmen (was sogar eher zu Frustration und Misserfolg führen kann als zu echter Verwandlung und Veränderung, weil wir die Erfahrung machen, dass wir gar nicht imstande sind, Jesus nachzuahmen), sondern dass diese Verwandlung auf eine geheimnisvolle und verborgene Weise geschieht.

Wichtige Prinzipien aus dem Leben der frühen Väter

Oft machen wir etwas für eine gewisse Zeit, aber dann bleiben wir stecken und stellen fest, dass es wieder abwärts geht. Und wenn wir ehrlich mit uns sind, dann ist es manchmal die Macht der Verführung der Welt oder die Macht der Sünde. An diesem Punkt bleiben wir stecken und sind nicht mehr in der Lage weiter zu gehen, denn uns fehlen einige Prinzipien, die uns helfen würden, diese delikaten Punkte zu überwinden. Und an dieser Stelle kommen die Prinzipien der frühen Kirche ins Spiel.

Die Braut Christi

In unserer Liebesbegegnung mit dem göttlichen Geliebten hat der Heilige Geist uns mit Christus verlobt und eine bräutliche Liebe zu unserem göttlichen Bräutigam in unsere Herzen ausgegossen. Diese Liebe zieht uns zu Ihm hin und macht den Weg der Nachfolge süß. Der Heilige Geist, der uns mit Christus, dem Bräutigam, verlobt hat, wacht über unser geistliches Wachstum, unsere Reifung und Heiligung. Er wacht darüber, dass wir geschmückt werden, um eine königliche Braut für den Bräutigam, den König, zu sein.

Geistliche Übungen

Zu den geistlichen Übungen gehört es unter anderem, regelmäßig  zu beten, zu fasten, nächtliche Gebetswachen zu halten, sich vor Gott niederzuwerfen, durch das Wort Gottes erzogen und gezüchtigt zu werden, geistlichen Rat anzunehmen, Buße zu üben, sich selbst zu erforschen, die Gebote der Liebe und Vergebung zu befolgen, usw. Wir wissen aus der Schrift, dass alle Gaben des Neuen Testaments, die den Gläubigen von Gott geschenkt werden, umsonst sind. Sie sind Akte der rettenden Gnade (Titus 2, 11). Diese Gnade ist vielfältig, wie wir in 1. Petrus 4, 10 und 1. Petrus 5, 10 lesen, und sie ist jederzeit verfügbar.

Prophetische Botschaften

Das prophetische Wort ist Licht an einem dunklen Ort. Da wir uns der Endzeit nähern, nimmt die Finsternis zu. Deshalb braucht die Kirche dieses Licht auf ihrem Weg zu ihrem ultimativen Ziel, Jesus als dem Bräutigam zu begegnen, und in ihrem Dienst. Dies hat dann große praktische Auswirkungen.

Die Lehre der frühen Väter der Kirche

Die frühen Väter der Kirche waren außergewöhnlich treu und hatten eine so große Liebe zu Gott. Außerdem hatten sie einen enormen geistlichen Hunger und Durst. Deshalb wurden ihnen die verborgenen Schätze und Reichtümer, die im Dunkel verborgen sind, gegeben (Jesaja 45, 3). Ihnen wurden die Schlüssel und Geheimnisse des Reiches Gottes anvertraut. Sie wurden reich gemacht durch die unerschöpflichen Reichtümer Christi und mit Gnade um Gnade gefüllt. Dadurch wurden sie zu Riesen im Geist. Sie haben uns dieses geistliche Erbe und die Orientierungsmarken auf dem Weg hinterlassen, damit Christus in uns Gestalt annimmt, so wie Er in ihnen Gestalt gewonnen hat.

Geheimnisse der Bibel

Die Bibel zeigt uns den Geist und das Leben Gottes. Sie stellt Ihn uns vor und bezeugt Ihn durch Seine Offenbarung an die Propheten, die Apostel und die Männer und Frauen Gottes. Die Bibel fordert uns auch auf und lädt uns dazu ein zu schmecken, was diese biblischen Menschen Gottes geschmeckt haben, und Gott so […]

Von Jesu Kindheit und Jugend nehmen- Weihnachtsbotschaft 2015

Wie kann ich davon in kontemplativer Weise profitieren, oder, genauer gesagt, auf mystische Weise an Seiner Kindheit teilhaben? Es ist die Gestalt der Kindheit Jesu. Wie wunderbar sie ist! Aus dieser Kindheit empfange ich eine Gnade, die meine deformierte Kindheit heilt: Die Kindheit, in der ich nicht das Nötige empfangen habe oder die nicht erfüllt war; oder die Kindheit, die schon früh mit Wunden und Leiden behaftet war, deren Abdrücke in meinem Inneren verborgen sind, obwohl sie mein Leben beherrschen – auch, wenn ich das zuweilen nicht klar erkenne.